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Matthias Reimann im Gespräch bei OK54

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Veröffentlicht: 02. März 2024

Matthias Reimann kämpft für mehr Pestizidkontrollen in RLP

Matthias Reimann pflegt als Hobbyimker sieben Bienenvölker und erlebt die rasanten Veränderungen in der Artenvielfalt vor der eigenen Haustüre hautnah mit. Insektensterben, orientierungslose Bienen und verhungernde Jungvögel: Reimann ist sich sicher, dass der Grund für diese rasante Entwicklung der letzten gut 10 Jahre in der Ausbringung von Pestiziden liegt. Die Agrarlobby ist mächtig und die Politik sorgt nicht für ausreichend Kontrollen. Das will Reimann mit einem Volksbegehren in RLP jetzt ändern und das Land zum Handeln zwingen. Hierfür ist er Mitgründer des Vereins ANUK e.V.

Antwort auf Kritik an Tagesschau-Beitrag über NGT

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Veröffentlicht: 09. Februar 2024

Sehr geehrter Herr Botens,

mein Name ist Johannes Hofmann und ich bin Autor des von Ihnen kritisierten Beitrags. Zunächst möchte ich mich für Ihre Zuschrift bedanken. Für Kritik bin ich immer offen. Ich möchte folgend auf Ihre Kritik eingehen und widersprechen.

"Es wurde der Eindruck erweckt, dass es ein Pro und Contra NGT gibt. Dem ist aber nicht so. Niemand ist gegen NGT."

Das ist meiner Ansicht nach absolut falsch. Ich könnte Ihnen auf Anhieb unzählige Menschen nennen, die gegen NGT sind. Ich könnte Ihnen unzählige Verbände auflisten, die gegen NGT sind. Ich habe in den vergangenen eineinhalb Jahren mit unzähligen Verbrauchern gesprochen, die gegen NGT sind. Diese Aussage von Ihnen kann ich also in keiner Weise nachvollziehen.

"... und im Gegensatz dazu Menschen auf der Straße als ahnungslos und ängstlich dargestellt.."

Das ist meiner Auffassung nach ebenfalls absolut falsch. Es kam ein Landwirt zu Wort mit Sorgen und Ängsten und es kam ein Naturschützer zu Wort mit Sorgen und Ängsten. In keinen der beiden Fällen wurde eine Einordnung vorgenommen oder, noch schlimmer, wie Sie behaupten, die Protagonisten als ahnungslos dargestellt. Das ist Ihre persönliche Interpretation. Der Beitrag ist streng ausgewogen strukturiert. Zwei O-Töne der Gegner, zwei O-Töne von Befürwortern. Als ahnungslos wird niemand dargestellt. Im Gegenteil: Es werden alle O-Ton-Geber sehr ernst genommen und nicht bewertet.

"Statt diesen Sachverhalt darzustellen haben Sie einen offenen Brief von Nobelpreisträgern erwähnt und dessen Unterzeichner pauschal als „die Wissenschaftler“ verherrlicht ..."

Jemanden als Wissenschaftler zu bezeichnen ist keine Verherrlichung. Im Übrigen gibt es meinen Recherchen nach so etwas wie einen Konsens in dieser Debatte. Egal ob die Deutsche Forschungsgemeinde oder die Wissenschaftler der Deutschen Akademie der Leopoldina oder die Biotechnologen vom Leibniz-Institut: Unter Wissenschaftlern, die täglich mit den neuen Technologien arbeiten, gibt es einen Konsens darüber, dass die neuen genomischen Techniken nicht mehr Risiko mit sich bringen als bereits etablierte Züchtungsverfahren. Natürlich gibt es Wissenschaftler, die Bedenken haben, die möchte ich in keiner Weise unterschlagen. Dennoch wäre es meiner Auffassung nach eine sogenannte "false Balance", wenn diese quantitativ unterlegenen Wissenschaftler die gleiche Fläche bekommen.

"Hätten Sie den Sachverhalt gut vermittelt, wären die Zuschauer besser informiert und wohl auch weniger ängstlich."

Der Beitrag hat eine Länge von 2:40 Minuten. Oberstes Kriterium war, beide Seiten darzustellen, also Gegner und Befürworter. Dazu sollte noch klar werden, wie die Technologie überhaupt funktioniert. Das ist für so eine komplexe Thematik extrem wenig Zeit. Nichtsdestotrotz würde ich behaupten, dass keine Angst geschürt wurde, sondern die Technologie sachlich erklärt wurde.

"Zur Frage der Risikovorsorge und der Kennzeichnung haben sie sich nicht geäußert."

Zur Kennzeichnung habe ich mich geäußert, denn es wurde gesagt, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel (aufgrund eines Antrags von den Grünen und Sozialdemokraten) nach jetzigem Stand gekennzeichnet werden müssten. Zur Risikovorsorge: Wie gesagt, es gäbe noch unzählige Aspekte, die interessant und relevant in dieser Debatte sind. Aber bei einem Beitrag dieser Länge habe ich so gut wie möglich versucht, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen und die Technologie verständlich zu erklären.

"Es gibt sehr wohl WissenschaftlerInnen und wissenschaftliche Institutionen, die über die geeigneten Kompetenzen verfügen. Link!!"

Es ist sehr, sehr, sehr interessant, dass Sie mir vorwerfen, manche fachfremde Wissenschaftler erwähnt zu haben, und mir wenige Sätze später (Link) Wissenschaftler wie Christoph Then empfehlen, einen Tierarzt mit großer Affinität für Homöopathie, der darüber hinaus noch nie mit NGT gearbeitet hat.

"Ihr Beitrag verkommt zu einem Werbespot für die Gentechnikindustrie. Ein gravierender journalistischer Mangel."

Die zwei O-Ton-Geber, die sich in dem Beitrag für die Technologie aussprechen, sind angesehene Professoren der Universitäten Bayreuth und Passau. Der Vorwurf, hier würde Werbung für die Gentechnikindustrie gemacht, ist meiner Auffassung nach eine interpretatorische Fehlleistung.

"Ihr Beitrag ist nicht nur einseitig sondern auch falsch."

Der Beitrag ist meiner Meinung nach weder einseitig (siehe oben) noch falsch. Kein Wort in dem Beitrag entspricht meiner Auffassung nicht den Tatsachen. Der Beitrag ist haltungsfrei und beschreibt die gegenteiligen Positionen.

"Ich bitte Sie, in den nächsten Tagesthemen diesen Mangel zu korrigieren."

Wie erläutert kann ich Ihre Kritik nicht nachvollziehen. Deshalb wird es von meiner Seite aus keine Korrektur in irgendeiner Form geben. Natürlich können Sie gerne eine weitere Beschwerde an den Rundfunkrat richten.

Wie gesagt, herzlichen Dank für Ihr Feedback. Ich lese alles sehr genau und bin froh, wenn ich Feedback auf meine Arbeit bekomme. Ihre Kritik nehme ich deshalb dankend zur Kenntnis, betrachte sie aber als nicht gerechtfertigt.

Herzliche Grüße
Johannes Hofmann
Bayerischer Rundfunk Redaktion
Landwirtschaft und Umwelt

Kritik an Tagesschau-Beitrag über NGT

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Veröffentlicht: 08. Februar 2024

Sehr geehrte Tagesschauredaktion,

am 07.02.24 wurde in den Tagesthemen von der Entscheidung des Europäischen Parlaments (EP) zur Neuen Gentechnik (NGT) berichtet. Es wurde der Eindruck erweckt, dass es ein Pro und Contra NGT gibt. Dem ist aber nicht so. Niemand ist gegen NGT. Es geht um die grundsätzliche Frage der Risikovorsorge gemäß dem gesetzlich verankerten Vorsorgeprinzip bei der Freisetzung von gentechnisch veränderten Lebewesen in die Umwelt, um die Kennzeichnung von Nahrungsmittel, die NGT enthalten und um die Sicherstellung, dass die Äcker von Bauern, die keine NGT wollen, auch nicht damit kontaminiert werden.

Ich meine, das ist ein überschaubarer und gut darstellbarer Sachverhalt. Statt diesen Sachverhalt darzustellen, haben Sie einen offenen Brief von Nobelpreisträgern erwähnt und dessen Unterzeichner pauschal als „die Wissenschaftler“ verherrlicht und im Gegensatz dazu Menschen auf der Straße als ahnungslos und ängstlich dargestellt. Hätten Sie den Sachverhalt gut vermittelt, wären die Zuschauer besser informiert und wohl auch weniger ängstlich. Die Nobelpreisträger haben sich im offenen Brief allgemein für die Nutzung des Potentials der NGT ausgesprochen. Zur Frage der Risikovorsorge und der Kennzeichnung haben sie sich nicht geäußert.

Ich habe mir die Qualifikationen der Nobelpreisträger angesehen. Es sind Physiker, Chemiker, Mediziner, Physiologen und Ökonomen. Z. B.

* David Baltimore 85, Virologe, hervorragender Gentechniker.
* Konstantin Sergejewitsch Nowosjolow, 49, Physiker, Experte für das Kohlenstoff-Allotrop Graphen
* Sheldon Glashow 91, Wechselwirkung zwischen Elementarteilchen
* Peter Doherty , 83, Mediziner
* Harold E. Varmus 84, Virologe

Für die Risikobewertung bei der Freisetzung von NGT-Lebewesen in die Natur sollte aber die Kompetenz in Ökologie und Agrarwissenschaften vorliegen. Wenn ein neues Kraftfahrzeugmodell zugelassen werden soll, wird es auch auf Sicherheit überprüft. Das wird nicht von einem Herzchirurgen gemacht. Es geht da nicht um die Entwicklung eines NGT-Lebewesens, sondern um die Prüfung der Wechselwirkungen dieses NGT-Lebewesens mit seiner Umwelt. Das ist wichtig, weil sich das NGT-Lebewesen - anders als ein neues KFZ-Modell - vermehrt. Eine übersehene Gefährdung würde sich dann vermehren und verbreiten und könnte nicht mehr zurückgeholt werden. Der Schaden wäre auch ökonomisch UNBEGRENZT. Deshalb ist auch die Haftungsfrage zu klären. Es gibt sehr wohl WissenschaftlerInnen und wissenschaftliche Institutionen, die über die geeigneten Kompetenzen verfügen, siehe auch:

* https://www.testbiotech.org/sites/default/files/Expert_statement_risks_of_NGT_plants.pdf
* https://www.bfn.de/aktuelles/rechtsgutachten-verordnungsentwurf-der-eu-kommission-zu-neuen-gentechniken-verstoesst

Als „hochgradig besorgniserregend“ bezeichnete Angelika Hilbeck vom Europäisches Netzwerk der Wissenschaftler für soziale und ökologische Verantwortung (ENSSER) den Verordnungsentwurf.

All diese Wissenschaftler kommen leider in den Tagesthemen nicht zu Wort. Ihr Beitrag verkommt zu einem Werbespot für die Gentechnikindustrie. Ein gravierender journalistischer Mangel. Ihr Beitrag ist nicht nur einseitig, sondern auch falsch. Ich bitte Sie, in den nächsten Tagesthemen diesen Mangel zu korrigieren.

Zu Ihrem Kollegen Betz vom BR: Es braucht überhaupt kein neues Gen, um Schäden zu generieren. Zum Beispiel beim Down-Syndrom sind die Gene unverändert, nur halt zuviel. Statt zwei Chromosomen Nr. 21 sind es drei. Das Erbgut ist sehr komplex.

Mit freundlichen Grüßen
Franz Botens
ANUK e.V.

Global Alliance for the Rights of Nature

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Veröffentlicht: 01. Februar 2024

www.GARN.org

The Global Alliance for the Rights of Nature is a global network of organizations and individuals committed to the universal adoption and implementation of legal systems that recognize, respect and enforce “Rights of Nature”.

Rather than treating nature as property under the law, the time has come to recognize that natural communities have the right to exist, maintain and regenerate their vital cycles.

Sehen Sie dazu ein Video von Garnglobal auf Instagram

Agro-Forst JETZT

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Veröffentlicht: 21. Januar 2024

Fest der Agrarwende der HBS Berlin 2024

Daniel Fischer - Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) e.V.
Gestaltungs- und Leitprinzipien für eine praxistaugliche Agroforst-Förderung siehe www.agroforst.jetzt

 

  1. WHES-Demo Berlin 2024 - Forderungen von Martin Schulz AbL-Vorsitzender
  2. WHES-Demo Berlin 2024 - Stimme für die Agrarwende in Europa
  3. Pestizide reduzieren statt verheimlichen
  4. Tagesschau.de und SWR-Aktuell berichten

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